meikel.schmick@googlemail.com
schrieb am 28. November 2025 um 13.13 Uhr
Unsere Liebe war nie etwas Flüchtiges. Sie war ein leiser, tiefer Strom, der uns über viele Jahre getragen hat. Wir haben Wege geteilt, die uns geprägt haben, und wir haben ein Zuhause geschaffen, das nicht aus Wänden bestand, sondern aus Vertrauen, Nähe und dem Gefühl, im anderen angekommen zu sein.
Seit du gegangen bist, fehlt eine Stimme, die meine kannte wie keine andere. Doch ich spüre dich nicht als Abwesenheit, sondern als etwas, das sich verändert hat. Deine Wärme ist nicht fort – sie hat nur ihren Platz gewechselt. Sie liegt jetzt in den Erinnerungen, die sich melden, wenn es still wird. In den Zeichen, die auftauchen, wenn ich sie nicht suche. In dem Gefühl, dass ein Teil von dir aufmerksam über uns wacht.
Unsere gemeinsame Zeit lebt weiter in allem, was uns verbunden hat. In jedem Lachen, das wir geteilt haben. In jeder Entscheidung, die wir zusammen getragen haben. In der Art, wie du mich angesehen hast, wenn Worte unnötig waren. Das ist der Teil von dir, den kein Abschied berühren kann.
Ich trauere, weil ich dich liebe. Und ich finde Trost, weil ich spüre, dass Liebe nicht endet, wenn ein Leben endet. Sie wird feiner, stiller, aber sie bleibt. Und so gehe ich weiter, mit dir an meiner Seite – nicht sichtbar, aber spürbar. Als Gegenwart, die mich stärkt. Als Erinnerung, die trägt. Als Seele, die mit uns verbunden bleibt, über jede Grenze hinweg.